CITROËN-Geschichte

Die Geschichte von Citroën

Citroën Geschichte wurde von André Citroën (1878–1935) geschrieben. Der Ursprung des Firmenemblems ist die doppelte Schrägverzahnung von Zahnrädern, der Pfeilverzahnung, dem ersten Produktionsschwerpunkt des Unternehmens.

1919 lief das erste in Großserie gebaute europäische Automobil, den Citroën Typ A, vom Band. Der elektrische Anlasser, elektrisches Licht und das Reserverad an diesem Fahrzeug waren in jener Zeit eine Besonderheit.

1921 war Citroën erster Anbieter von Leasing- und Leihwagen, bereits 1929 gab Citroën eine einjährige Garantie auf Neuwagen. 1934 verließ der erste frontgetriebene, auf selbsttragender Ganzstahlkarosse aufbauende Traction Avant das Werk. Aufgrund der guten Straßenlage soll der Traction Avant bei Verbrechern als Fluchtfahrzeug sehr beliebt gewesen sein und wurde daher auch als „Gangsterlimousine“ bezeichnet.

1936 entstanden Prototypen der TPV, der Toute petite voiture, des ganz kleinen Autos, dem Vorgänger der legendären 2CV „Ente“, die von 1948 bis 1990 fast 4 Millionen mal produziert wurde.

1955 folgte die DS, auf französisch ausgesprochen „déesse“- „die Göttin“ und löste den noch bis 1957 gebauten Traction Avant ab. Mit der DS wurde die komfortable hydropneumatische Federung, die bis heute im Citroën C5 vorhanden ist, an allen Rädern eingeführt. Vor allem im Design war dieses Fahrzeug seiner Zeit weit voraus. Technische Neuerungen der DS waren unter anderem die Servolenkung, die hydraulische Bremskraftverstärkung und 1968 das Kurvenlicht. Die DS wurde bis 1975 gebaut und war, wie heute auch noch, französisches Präsidentenfahrzeug zu offiziellen Anlässen.

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„déesse“ – „die Göttin“

Getreu dem Markenclaim „Creative Technologie“ wurde 2010 die neue DS-Linie mit dem DS3, gefolgt vom DS4 und DS5, ins Leben gerufen. Wie schon 1955 zeigt ein DS den besonderen Geschmack seines Fahrers verbunden mit modernster innovativer Technik. Houte couture – Made in Paris.

DS 3

DS 3

DS 4

DS 4

 

DS 5

DS 5

Citroën Geschichte in Deutschland

1927 wurde die Citroën Automobil AG in Köln gegründet. Im gleichen Jahr startete die Neuwagenproduktion und bis 1940 wurden rund 20.000 Fahrzeuge gebaut. Nach der Enteignung wurde 1950 der Deutschland-Vertrieb an alter Stelle in Köln wieder aufgenommen, 2013 ist die heutige Citroën Deutschland GmbH in einem neu gebauten Firmensitz innerhalb der Stadt umgezogen.

Im Jahre 1973 vereinbarte die DDR mit Frankreich ein Abkommen über die wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit. Es war das größte Geschäft in der Geschichte der Handelsbeziehungen beider Länder. In Zwickau-Mosel wurde von Citroën ein Gelenkwellenwerk ausgerüstet, welches die Wellen natürlich auch für Citroën produzierte. Im Gegenzug wurden Citroën GSA Pallas PKW importiert. Insgesamt 5.500 Fahrzeuge wurden von 1979 bis 1982 für 38.850 Mark in der DDR verkauft.